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Drei elegante
Herren und eine bezaubernde Dame im langen Kleid - vier Musiker sind
4 to the bar. Wenn Sie jetzt an Barmusik denken, liegen Sie nicht
verkehrt, sind aber doch auf das Wortspiel hereingefallen: bar ist nämlich
das englische Wort für den Taktstrich. Hier regiert der
Viervierteltakt. Hören Sie hin, und versuchen Sie mal, die Füße
still zu halten!
Als in den
60er-Jahren der Jazz eine kurze, aber heiße Affäre mit der südamerikanischen
Tanzmusik einging, da rümpften Kritiker die Nase, dennoch war der
neue Sound beim Publikum ein großer Erfolg. 4
to the bar liebt diese Musik und gibt heute eine europäische
Antwort darauf.
Es wird eben
nicht einfach nachgespielt, sondern mit den Elementen Bossa Nova,
Samba und Jazz ganz anders interpretiert und auch neu komponiert.
Die Band nimmt
ihre Vorbilder mit in unsere Tage, überträgt sie sogar auf
Popsongs, die jeder aus dem Radio kennt, die man aber so noch nie
gehört hat. Alles bleibt anders! Auf diese Weise umgeht 4
to the bar das für Tanzfeste typische Problem, daß sich
die Anhänger von klassischem Gesellschaftstanz, die Discofreaks und
die Rock´n Roller nicht auf eine Musikrichtung einigen können.
Soviel Drive
und Esprit treiben jeden auf die Tanzfläche - und man fühlt sich
gut dabei. Selbst wenn man nur die CDs der Band als Trockenübung
zuhause hört, bekommt man davon einen kleinen Schubs, die Musik
greift einem unter die Arme, man geht beschwingt, tänzelt fast
durch den Alltag. Das kann einem natürlich auch bei anderen
Liedern passieren, aber so raffiniert wurde man noch selten verführt.

Die rasante
Sängerin Miriam ist nicht nur eine Augenweide, ihre seidige Stimme
bildet einen faszinierenden Gegenpol zum prickelnden Rhythmus von
Schlagzeuger Robert Kopp, den Miriam noch mit diversen
Perkussions-instrumenten unterstützt. Druckvoll dagegen die männliche
Stimme von Andreas Stroh, dem Bassisten, so das die Duette der
beiden sehr reizvoll klingen. Stroh, der Bandleader, dreht und
umarmt sein akustisches Instrument, das dem Sound die Grundlage
gibt, wie eine Tanzpartnerin.
An den Tasten
sorgt Arrangeur Claudiu Gheorghiu für die jazzige Note. Steht ein
Flügel zur Verfügung, kann die Gruppe vollkommen akustisch
auftreten.
4
to the bar ist immer live, keine elektronischen Tricks
helfen nach. Jazz can dance, behauptet dieses Quartett und liefert
den Beweis seit 1990 bei jedem Konzert.
4
to the bar spielt vor allem bei prominenten
Veranstaltungen, wie etwa zur Einweihung des Hotels Adlon am
Brandenburger Tor, beim 50jährigen Jubiläum des Stern oder beim
24-Stunden-Rennen von Le Mans, aber auch bei Firmenfeiern und
Privatfesten.
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